Hamburg plant „tecHHub-Village“ mit FabLab für 3D-Druck

In unmit­tel­barer Nach­barschaft zum DESY soll am Vorhorn­weg in Ham­burg-Altona ein Ort für Star­tups und junge, tech­no­lo­gieori­entierte Unterneh­men entstehen. Für dieses „tecH­Hub“ wur­den vom Sen­at nun 35 Mio. Euro aus dem im Zuge der Corona-Krise aufgelegten Wirtschaftssta­bil­is­ier­ung­s­pro­gramm (HWSP) bereit­ges­tellt.

Ein Ele­ment im tecH­Hub-Vil­lage soll das Fab­ric­a­tion Labor­at­ory wer­den, in dem die Fer­ti­gung von Mor­gen erlebt wer­den kann. 3D-Druck­er und andere com­putergesteuerte Maschinen sol­len bereit­ges­tellt wer­den. Das Fab­Lab ver­steht sich als Ort, um neue Tech­no­lo­gi­en aus­probier­en oder ver­mit­teln zu können.

Das tecH­Hub wird als Gebäude mit circa 10.000 Quad­rat­metern Brut­to­geschoss­fläche geplant. Mit etwa 60 Prozent wird es ein­en hohen Anteil an Labor­flächen haben sow­ie Büros und aus­reichend Raum für Vernet­zung bieten. Die kün­fti­gen Nutzer sol­len mög­lichst flex­i­bel arbeiten können. So wird es kom­bin­ierbare Miet­flächen mit unter­schied­lichen Aus­stat­tun­gen, Größen und Ser­vi­ce­paketen geben – und neben Indi­vidu­al­büros und ‑laboren auch shared labs, open space-Arbeit­s­plätze, gemein­same Infrastruk­tur­nutzung und Flächen für Ver­an­stal­tun­gen und Net­work­ing.

Das tecH­Hub soll etwa gleichzeit­ig mit der DESY Innov­a­tion Fact­ory im Jahr 2025 fer­tig wer­den. Weil aber viele poten­zi­elle Nutzer schon jet­zt auf der Suche nach geeigneten Räu­men sind, arbeitet die Wirtschafts­be­hörde gemein­sam mit dem DESY und der Ham­burg Invest Entwicklungs­gesell­schaft an der Idee ein­er kur­z­fristi­gen Con­tain­er­lösung. Dabei wird an ein “tecH­Hub Vil­lage” gedacht, das angren­zend an das eigent­liche tecH­Hub-Gebäude entstehen soll: 1.400 Quad­rat­meter, zwei­geschossig mit Platz für etwa 40 Labore. Hin­zu kämen auch hier Büros, ein Com­munity Cen­ter mit Besprechung­s­räu­men und Platz für Ver­an­stal­tun­gen. Schon näch­stes Jahr, im zweiten Quartal, sol­len die ersten Nutzer ein­ziehen können.

Der Sen­at hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Ham­burg ein Netz von Innov­a­tion­sparks zu erricht­en mit Fok­us auf die Stan­dorte Altona, Bergedorf, Har­burg und Finken­wer­der. Ziel ist es, durch För­der­ung von Net­zwerken und Koop­er­a­tion­en zwis­chen Wirtschaft und Wis­senschaft den Tech­no­lo­gie- und Wis­sen­strans­fer zu stärken. Der Innov­a­tion­spark Altona am Vorhorn­weg und dam­it das tecH­Hub sind in die von der Stadt geplante Sci­ence City Ham­burg Bahren­feld einge­b­ettet. Mit der Sci­ence City will die Stadt ein­en neuen, innov­at­iven und wis­senschaftsgeleiteten Stadtteil auf­bauen.

Eine Visu­al­is­ier­ung des tecH­HUB find­en Sie hier.

Quelle: BWI

 

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