Neue 3D-Druck-Kooperationsbörse

Sie haben 3D-Druck­er, die noch nicht rund um die Uhr druck­en oder Poten­zi­al für kom­plexe 3D-Kon­struk­tion­en und wollen ihre Arbeitsleis­tung anbi­eten? Oder haben Sie konkre­ten Bedarf an Arbeits­ma­ter­i­ali­en wie Face Shields, Masken­hal­ter, Spritz­s­chutz oder Ähn­li­chem?

Die Ver­sor­gungs- und Bedarf­sla­gen sind region­al sehr unter­schied­lich. Außer­dem tre­ten im Zusam­men­hang mit der aktuel­len Kris­en-Situ­ation indi­vidu­elle Prob­leme bei Unterneh­men auf, die spezi­fis­che Lösun­gen erfordern. Der 3D-Druck hat sich als Tech­no­lo­gie für schnelle, indi­vidu­elle Lösun­gen bew­iesen.

Vor diesem Hin­ter­grund haben die BioRe­gioN gemein­sam mit der Digit­ala­gen­tur Nieder­sach­sen und Nieder­sach­sen ADDITIV eine Koop­er­a­tions­börse geschaf­fen. Das Portal ver­fol­gt zwei Ziele: Es sol­len bestehende Praxisbeis­piele sow­ie der Weg zu den not­wendi­gen, frei ver­füg­bar­en Fer­ti­gungsin­form­a­tion­en wie 3D-Mod­elle oder Mont­a­gean­lei­tun­gen aufgezeigt wer­den. Und es wer­den Anfra­gen ges­am­melt, um bestehende nieder­säch­s­is­che Produk­tion­skapazitäten und ‑kom­pet­en­zen im 3D-Druck aufzulisten. Unterneh­men und Insti­tu­tion­en haben die Chance, ihre Gesuche und Ange­bote aus dem 3D-Druck-Bereich zu über­mit­teln, sie auf Wun­sch öffent­lich zu präsen­tier­en und so Part­ner für ihre Vorhaben zu find­en.

Die Koop­er­a­tions­börse find­en Sie hier.

Auch LifeS­ci­ence Nord, das nord­deutsche Net­zwerk für Innov­at­ive Med­iz­in, ist in diesem Bereich akt­iv und bietet auf der Web­seite u. a. aktuelle Suchan­fra­gen von Akteuren aus dem Cluster Life Sci­ence Nord zu Produktions‑, Kapazitäts- bzw. Liefer­eng­pässen im Zusam­men­hang mit der Coronavir­us-Pandemie.

 

 

 

11 kostenlose 3D-Druckvorlagen zum Schutz vor COVID-19

Die Inter­net­seite des 3D-Druck-Magazins www.3d-grenzenlos.de hat kos­ten­lose und ein­fach her­stell­bare 3D-Druck­vor­la­gen für Aus­rüs­tung zum Schutz vor Cov­id-19 zusam­menges­tellt. In ein­zelnen han­delt es sich um Fol­gendes:

  • Gesichtsschild
  • Opti­mierte Hal­ter­ung für Gesichtsschilde
  • Clip für Mund­s­chutz
  • Desin­fek­tionsmit­tel-Hal­ter­ung
  • Türöffn­er
  • Drück­er für Tastaturen von Fahr­stüh­len, EC-Auto­maten oder Karten­le­seg­er­äten & co.
  • Zahn­stoch­er­hal­ter
  • Tür­stop­per aus dem 3D-Druck­er
  • Griffe für Einkauf­swa­gen
  • Maske als Nase-Mund-Schutz
  • Vent­ile für Beat­mungs­ger­äte

Zudem wird auf die Inter­net­platt­form www.makervsvirus.org hingew­iesen, auf den­en sich Besitzer von 3D-Druck­ern regis­tri­er­en lassen können. Sie können dann z. B. von Kranken­häusern, Feuer­wehren, Alten- und Pflege­hei­men anges­chrieben wer­den, wenn diese Bedarf an ein­zelnen Objek­ten haben.

 

Zertifizierung/ Normung von Atemschutzmasken

Mit Blick auf die Beschaf­fung von Schutza­us­rüs­tung – auch im 3D-Druck-Ver­fahren — im Kampf gegen das Corona-Vir­us wer­den derzeit eine Reihe von Aus­s­chreibun­gen ver­öf­fent­licht.

In diesem Prozess spielt das das Thema Zertifizierung/ Nor­mung eine zen­t­rale Rolle. Nachfol­gend find­en Sie dah­er wichtige Informationen/ Links, die Ihnen in diesen Fra­gen weit­er­helfen können:

  • Ver­ein­fachte Prüfmög­lich­keit für Corona SARS-Cov­‑2 Pandemie Atem­s­chutzmasken
  • Europäis­che Norm für (FFP2-)Schutzmasken (Norm wird derzeit kos­ten­frei zur Ver­fü­gung ges­tellt)
  • Das beige­fügte Dok­u­ment der DEKRA Test­ing and Cer­ti­fic­a­tion GmbH und dem Insti­tut für Arbeitss­chutz (IFA) der Deutschen Geset­z­lichen Unfallver­sicher­ung über den Prüf­grundsatz für Corona-Vir­us Pandemie Atem­s­chutzmasken bes­chreibt die min­i­malen Anfor­der­ungen und Prüfver­fahren für Corona-Vir­us Pandemie Atem­s­chutzmasken (CPA).
  • Kon­takt­s­telle für die Prü­fung von Schutzmasken

Hinweis:

  • muss die Beau­ftra­gung bei der ver­ein­facht­en Prüfmög­lich­keit durch eine staat­liche Stelle, z. B. Gesund­heits­be­hörde, erfol­gen
  • Die Prü­fung ist mit Kos­ten ver­bunden

Frau Maria Schwan
Sachge­bi­etslei­t­er­in Atem­s­chutz / Head of Sec­tion Res­pir­at­ory Pro­tec­tion
Fachzer­ti­fiz­ier­er­in / Cer­ti­fic­a­tion officer
Insti­tut für Arbeitss­chutz der DGUV (IFA)
Deutsche Geset­z­liche Unfallver­sicher­ung e.V. (DGUV)
Alte Heer­str. 111, 53757 Sankt Augustin

E‑Mail: Maria.Schwan@dguv.de
Phone: +49 30 13001–3331

www.dguv.de/ifa

Dringende Anfrage der Europäischen Kommission zur Produktion von Atemschutzmasken (additiv gefertigt möglich)

Wir weis­en auf eine drin­gende Anfrage der Europäis­chen Kom­mis­sion bzw. vom VDI/VDE hin bezüg­lich des Bedarfs an Atem­s­chutzmasken und 25.000 Beat­mungs­ger­äten, welche auch mit­tels addit­iver Fer­ti­gung herges­tellt wer­den können.

Falls Sie in Ihr­em Unternehmen/ Ihr­er Insti­tu­tion ents­prechende Produk­tion­skapazitäten im 3D-Druck für die benötigten Kom­pon­en­ten haben, oder wie­der­um Unternehmen/ Insti­tu­tion­en kennen, die hier unter­stützen können, neh­men Sie bitte Kon­takt mit dem aufVDI/VDE Innov­a­tion + Tech­nik GmbH auf.

Anfor­der­ungen, die die Produkte erfül­len müssen find­en Sie im ange­hängten PDF, die Soft­ware zum Druck unter fol­gen­dem Link.

Kon­takt­daten:
Theresa Gerdes
VDI/VDE Innov­a­tion + Tech­nik GmbH
Stein­platz 1
10623 Ber­lin

Tel.: +49 30 310078–5505
Fax: +49 30 310078–376
E‑Mail: theresa.gerdes@vdivde-it.de

 

EU-Förderung für den Mittelstand im Bereich additiver Fertigung

Im Rah­men des „AMable“-Projekts fördert die EU kleine und mit­tlere Unterneh­men (KMU) sow­ie größere Mit­tel­ständ­ler („mid caps“) in der EU. Aktuell läuft über AMable ein Aufruf zur Ein­reichung von Pro­jek­t­vorschlä­gen noch bis zum 1. März 2020.

Konkret fördert AMable Mach­barkeitsstud­i­en („Feas­ib­il­ity Study“ (FS)) und Best-Prac­tice-Pro­jekte („Exper­i­ments and Best Prac­tices (BP)“) im Bereich der addit­iven Fer­ti­gung.

  • Mach­barkeitsstud­i­en sind auf drei bis sechs Mon­ate angelegt sein und sol­len die Mög­lich­keiten neuer addit­iv-gefer­tigter Produkte aus­t­esten. Hier müssen mindes­tens ein KMU oder mid cap – in der Rolle des Her­stellers („sup­pli­er“) – einge­bunden sein.
  • Für Best-Prac­tice-Pro­jekte sind in der Aus­s­chreibung vier bis zwölf Mon­ate vorgese­hen und ein Fok­us auf Produkt-Per­form­ance und Her­stell­barkeit. Förder­fähig sind Kon­sor­tien, die aus höch­stens drei Unterneh­men bestehen, dav­on mindes­tens ein Her­steller und ein Anwender addit­iv gefer­tigter Produkte.

Durch AMable wer­den 70 Prozent der förder­fähi­gen Kos­ten getra­gen sow­ie dav­on zusätz­lich 25 Prozent als pauschaler Ver­wal­tung­skos­ten­zuschuss („over­head“). Die Höch­st­för­der­ung pro Kon­sor­tialmit­glied beträgt 60.000 Euro (Aus­nah­men mög­lich).

AMable selbst ist eine Gruppe von Akteuren im Bereich addit­ive man­u­fac­tur­ing aus Unterneh­men, Forschung­sein­rich­tun­gen und Organ­isa­tion­en. Diese Gruppe wird von der Europäis­chen Kom­mis­sion im Rah­men der Ini­ti­at­ive I4MS („inform­a­tion and com­mu­nic­a­tion tech­no­lo­gies (ICT) innov­a­tion for man­u­fac­tur­ing SMEs“) gefördert.

Weit­ere Inform­a­tion­en erhal­ten Sie über fol­gende Links:

 

 

 

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