Dr. Patrick Mehmert, Simufact Engineering GmbH

Dr.-Ing. Dipl.-Math. Patrick Mehmert beschäftigt sich seit fast 25 Jahren mit dem Thema Sim­u­la­tion und seit über 6 Jahren mit der addit­iven Fer­ti­gung. Die ideale Ver­bindung hat dies seit 2015 in der Tätigkeit für die Sim­u­fact Engin­eer­ing GmbH gefun­den, zun­ächst als Produkt­man­ager, nun als sogenan­nter Solu­tion Man­ager Addit­ive Man­u­fac­tur­ing.

Zuvor hat er über ein Jahrzehnt Sim­u­la­tion­en und Berech­nun­gen im Bereich der Ingenieursdi­enstleis­tung hauptsäch­lich für die Luftfahrt ver­ant­wor­tet und dabei Posi­tion­en vom Berech­nungsin­genieur über Pro­jekt- und Team­leit­er, Head of Stress bis zum Dir­ect­or Aer­o­struc­ture durch­laufen.

Sim­u­fact Engin­eer­ing, Teil der Man­u­fac­tur­ing Intel­li­gence Divi­sion von Hexagon, ist ein inter­na­tion­al tätiges Soft­ware­un­terneh­men mit Sitz in der Met­ro­pole Ham­burg. Sim­u­fact ist seit 2015 ein Tochter­un­terneh­men von MSC Soft­ware, die wie­der­um Teil des Hexagon-Konzerns — einem welt­weit führenden Anbi­eter von Sensoren, Soft­ware und autono­men Lösun­gen — ist. Hexagon beschäftigt etwa 20.000 Mit­arbeit­er in 50 Ländern und verzeich­net ein­en Jahresum­satz von 3,8 Mil­liarden Euro. Sim­u­fact entwick­elt Soft­ware für die Aus­le­gung, Absicher­ung und Opti­mier­ung von Fer­ti­gung­s­prozessen mit Hil­fe der Prozesssim­u­la­tion. Dah­inter ver­ber­gen sich Schnel­ligkeit (time to mar­ket), Prozess­sich­er­heit und Produk­tqual­ität – die drei Säu­len eines jeden Fer­ti­gungs­be­triebes. Die betrieb­liche Erprobung und das kost­spielige „try-out“ wer­den in den Com­puter ver­la­gert und die Fer­ti­gung vorab sim­uliert und opti­miert.

MSC APEX Gen­er­at­ive Design ist die innov­at­ive Geo­met­rie-Opti­mier­ungs-Soft­ware, die über klassis­che Topo­lo­gie-Opti­mier­ung hinaus wesent­lich schneller bereits druck­fer­tige Gewichts- und Span­nung­sop­ti­mierte Bauteile gen­er­iert. Durch das Bereit­s­tel­len bereits geglät­teter Geo­met­ri­en wird eine aufwändige und fehler­an­fäl­lige Design-Inter­pret­a­tion unnötig. Ebenso wird das übliche „over-engin­eer­ing“ ver­mieden und ohne extra Aufwand das volle Leicht­baupo­ten­tial nutzbar gemacht.

Sim­u­fact Addit­ive ist die leis­tungsstarke und skali­erbare Lösung für die Sim­u­la­tion und Opti­mier­ung von metall­basier­ten addit­iven Fer­ti­gung­s­prozessen. Der Fok­us liegt hier­bei auf Selekt­ivem Laser­schmelzen (SLM) und Met­al Bind­er Jet­ting (MBJ). Sim­u­fact Addit­ive sim­uliert alle wichti­gen Prozesss­ch­ritte der addit­iven Fer­ti­gung mit­tels SLM: Ange­fan­gen mit dem Druck des Teiles, gefol­gt von der Wärme­behand­lung, dem Abschneiden von der Grundplatte, dem Ent­fernen der Stütz­struk­turen sow­ie Heiß-Isostat­ischem Pressen (HIP). Die Mod­el­lier­ung wird auf Grundlage von CAD-Daten in ein­er innov­at­iven grafis­chen Ben­utzer­ober­fläche (GUI) durchge­führt, die sich am realen Prozess­ab­lauf ori­entiert. Der Anwender ver­meidet kost­spielige Aus­fälle, indem er Verzüge kom­pen­siert, krit­ische Eigen­span­nun­gen im Vor­feld erken­nt und ver­meidet und Prozess­para­met­er opti­miert. Teure und zeitaufwändige Real-Tests wer­den durch eine erst­m­a­lig richtige Fer­ti­gung erset­zt.

Sim­u­fact Weld­ing ist die Sim­u­la­tionslösung für die Sim­u­la­tion und Opti­mier­ung von Sch­weiß­prozessen. Dank sein­er maßgeschneider­ten Lösung für Dir­ect Energy Depos­ition (DED), verbessern Her­steller die Qual­ität metall­basiert­er addit­iver Fer­ti­gung­s­prozesse enorm. Anwender von Sim­u­fact Weld­ing set­zen durch G‑CODE Import schnell und auto­mat­isch robuste DED-Sim­u­la­tionsmod­elle auf und müssen die Sch­weißp­fade nicht mehr manuell definier­en.

Den Vor­trag von Her­rn Dr. Mehmert zum Thema „Quad­rat­ur der Addit­iven Fer­ti­gung – Opti­mier­ung von Design, Qual­ität, Kos­ten & Zeit durch Sim­u­la­tion“ bei der Webinar­reihe „3D-Druck-Dien­stag des 3D-Druck-Net­zwerks”  find­en Sie hier.

Kon­takt:

Dr. Patrick Mehmert
patrick.mehmert@simufact.de
Tel.: +49 40 790 128 128,  Mobil: +49 151 40 23 06 71

Fab City Hamburg — Unterstützung durch die Stadt und HSU

Ham­burg will das Poten­zi­al neuer digitaler Fer­ti­gungs­meth­oden in so genan­nten Fab Labs für die Bevölker­ung, lokale Unterneh­men und Star­tups nutzbar machen.

Wirtschaftssen­at­or Michael West­hage­mann stell­te das Konzept am 19. Janu­ar 2021 vor. Die Stadt sieht vielfältige Chan­cen, die sich für Ham­burg aus ein­er gez­iel­ten För­der­ung von Fab Labs ergeben: Durch die Ver­breit­ung von und den Zugang zu digitalen Produk­tion­s­tech­no­lo­gi­en wie z. B. 3D-Druck wird es für fer­ti­gende Unterneh­men attrakt­iver, sich in Ham­burg anzusiedeln. Zudem bietet das Fab City-Net­zwerk auch mit Blick auf die Fach­kräftegewin­nung und ‑entwicklung vielver­sprechende Per­spekt­iven – sowohl für in Ham­burg ansässige Unterneh­men als auch für die Uni­versitäten bzw. Schu­len im MINT-Bereich. Gleichzeit­ig ergeben sich durch die lokale und ver­teilte Produk­tion große Poten­ziale im Sinne der Nach­haltigkeit und der Resi­li­enz gegenüber glob­alen Ein­flüssen.

Das Labor­at­or­i­um für Fer­ti­gung­s­tech­nik der Helmut-Schmidt-Uni­versität (HSU) hatte die Bew­er­bung Ham­burgs als Fab­City initiiert und bietet ein­en niedrig­schwelli­gen Zugang zu Produk­tion­s­tech­no­lo­gi­en mit dem Open­Lab an der HSU in Ham­burg-Wands­bek.

Das Konzept der Fab City baut auf der Fab Lab-Bewe­gung auf. Welt­weit gibt es weit über 1.750 Fab Labs. Ziel des Ver­bunds der Fab Cit­ies ist es, dass Städte kli­man­eut­ral wer­den und mög­lichst all das vor Ort produzier­en, was sie ver­brauchen. Ges­chehen soll dies mit­tels ein­er glob­al vernet­zten, digitalen Fer­ti­gung. Unter­stützt von der Ham­burger Wirtschafts­be­hörde ist die Hans­estadt 2019 mit der Gründung des Ver­eins Fab City Ham­burg Teil des glob­alen Fab City-Net­zwerkes geworden.  Der Bund fördert das Pro­jekt mit neun Mil­lion­en Euro. Auch die Ham­burger Wirtschafts­be­hörde unter­stützt das Pro­jekt im Rah­men der Innov­a­tionsstrategie.

Quelle: BWI, Fab­City

Hamburg plant „tecHHub-Village“ mit FabLab für 3D-Druck

In unmit­tel­barer Nach­barschaft zum DESY soll am Vorhorn­weg in Ham­burg-Altona ein Ort für Star­tups und junge, tech­no­lo­gieori­entierte Unterneh­men entstehen. Für dieses „tecH­Hub“ wur­den vom Sen­at nun 35 Mio. Euro aus dem im Zuge der Corona-Krise aufgelegten Wirtschaftssta­bil­is­ier­ung­s­pro­gramm (HWSP) bereit­ges­tellt.

Ein Ele­ment im tecH­Hub-Vil­lage soll das Fab­ric­a­tion Labor­at­ory wer­den, in dem die Fer­ti­gung von Mor­gen erlebt wer­den kann. 3D-Druck­er und andere com­putergesteuerte Maschinen sol­len bereit­ges­tellt wer­den. Das Fab­Lab ver­steht sich als Ort, um neue Tech­no­lo­gi­en aus­probier­en oder ver­mit­teln zu können.

Das tecH­Hub wird als Gebäude mit circa 10.000 Quad­rat­metern Brut­to­geschoss­fläche geplant. Mit etwa 60 Prozent wird es ein­en hohen Anteil an Labor­flächen haben sow­ie Büros und aus­reichend Raum für Vernet­zung bieten. Die kün­fti­gen Nutzer sol­len mög­lichst flex­i­bel arbeiten können. So wird es kom­bin­ierbare Miet­flächen mit unter­schied­lichen Aus­stat­tun­gen, Größen und Ser­vi­ce­paketen geben – und neben Indi­vidu­al­büros und ‑laboren auch shared labs, open space-Arbeit­s­plätze, gemein­same Infrastruk­tur­nutzung und Flächen für Ver­an­stal­tun­gen und Net­work­ing.

Das tecH­Hub soll etwa gleichzeit­ig mit der DESY Innov­a­tion Fact­ory im Jahr 2025 fer­tig wer­den. Weil aber viele poten­zi­elle Nutzer schon jet­zt auf der Suche nach geeigneten Räu­men sind, arbeitet die Wirtschafts­be­hörde gemein­sam mit dem DESY und der Ham­burg Invest Entwicklungs­gesell­schaft an der Idee ein­er kur­z­fristi­gen Con­tain­er­lösung. Dabei wird an ein “tecH­Hub Vil­lage” gedacht, das angren­zend an das eigent­liche tecH­Hub-Gebäude entstehen soll: 1.400 Quad­rat­meter, zwei­geschossig mit Platz für etwa 40 Labore. Hin­zu kämen auch hier Büros, ein Com­munity Cen­ter mit Besprechung­s­räu­men und Platz für Ver­an­stal­tun­gen. Schon näch­stes Jahr, im zweiten Quartal, sol­len die ersten Nutzer ein­ziehen können.

Der Sen­at hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Ham­burg ein Netz von Innov­a­tion­sparks zu erricht­en mit Fok­us auf die Stan­dorte Altona, Bergedorf, Har­burg und Finken­wer­der. Ziel ist es, durch För­der­ung von Net­zwerken und Koop­er­a­tion­en zwis­chen Wirtschaft und Wis­senschaft den Tech­no­lo­gie- und Wis­sen­strans­fer zu stärken. Der Innov­a­tion­spark Altona am Vorhorn­weg und dam­it das tecH­Hub sind in die von der Stadt geplante Sci­ence City Ham­burg Bahren­feld einge­b­ettet. Mit der Sci­ence City will die Stadt ein­en neuen, innov­at­iven und wis­senschaftsgeleiteten Stadtteil auf­bauen.

Eine Visu­al­is­ier­ung des tecH­HUB find­en Sie hier.

Quelle: BWI

 

Helmut Zeyn, Siemens Digital Industries

Helmut Zeyn beschäftigt sich seit 1990 mit 3D-Druck, dam­als Kon­struk­tion für Ste­re­o­litho­graph­ie, gedruckt beim BIBA in Bre­men.

Seit 2015 ist die Addit­ive Fer­ti­gung bei Siemens zu einem Fok­us-Bereich geworden, und Helmut Zeyn ist dort von Beginn an dabei, da er über umfan­greiche Erfahrungen in den Bereich Konstruktion/Entwicklung (CAD), Sim­u­la­tion (FEM) und Fer­ti­gung (CAM) ver­fügt. Jeder dieser Bereiche ist ist ein fun­da­mentaler Best­andteil für die erfol­greiche Umset­zung von Addit­iver Fer­ti­gung bei den Kun­den.

Helmut Zeyn star­tete bereits bei seinem ersten Arbeit­ge­ber CASS Inter­na­tion­al mit Kon­struk­tion und Pro­gram­mier­ung, war dann bei der PHOENIX AG (For­men­bau) erster Unigraph­ics (heute NX) Anwender in Nord­deutsch­land und wech­selte 1988 zu McDon­nel Douglas, dem heut­i­gen Siemens Soft­ware-Bereich.
Dort war er in den Bereichen Tech­nik, Ver­trieb sow­ie in diversen Lei­tungs-Posi­tion­en tätig, bevor er sich 2015 auf Addit­ive Fer­ti­gung spezi­al­is­ierte – und unter ander­em für den Beuth Ver­lag 2017 ein Buch mit dem Titel „Indus­tri­al­is­ier­ung der Addit­iven Fer­ti­gung“ ges­chrieben.

Siemens hat dort das klare Ziel Markt­führ­er in AM zu wer­den. Die Strategie ist es, den Maschinen-Her­stellern wie auch den Endkun­den Werkzeuge zu bieten, welche die Effekt­iv­ität in der Addit­ive Fer­ti­gung deut­lich zu erhöhen und somit den AM Markt aus­zubauen bzw. erweit­ern. Mit Addit­iver Fer­ti­gung ein­en neuen Busi­ness-Case auf­bauen – wer dies als Ziel hat, braucht eine durchge­hende Prozess­kette, wo auch Produkt-Änder­ungen ein­fach umge­set­zt wer­den können.

Den Beitrag von Her­rn Zeyn zum Thema „Mit Addit­ive Man­u­fac­tur­ing Geld verdien­en“ im Rah­men der Webin­ar-Reihe “3D-Druck-Dien­stag — con­nect, dis­cuss, col­lab­or­ate” des 3D-Druck-Net­zwerks in der Met­ro­polre­gion können Sie hier abrufen.

Kon­takt:
Helmut Zeyn
E Mail: helmut.zeyn@siemens.com
Tel. +49 170 9224678

Maximilian Munsch, AMPOWER GmbH & Co. KG

Dr. Max­imili­an Mun­sch ist seit 2007 ein pro­fes­sion­eller Anwender von Addit­ive Man­u­fac­tur­ing. In sein­en ersten beru­f­lichen Sta­tion­en erwarb er umfassende Ken­nt­n­isse in der Anwendung met­al­lis­cher Addit­iver Fer­ti­gungs­ver­fahren für med­iz­in­is­che Anwendun­gen. Er war ver­ant­wort­lich für die Install­a­tion und Qual­i­f­iz­ier­ung von 3D-Druck-Produk­tionslini­en, die heute ein­en Umsatz von über 10 Mil­lion­en Euro erwirtschaften, und unter­stützte mehr­ere Implant­ath­er­steller beim Auf­bau der qual­i­f­iz­ier­ten addit­iven Produk­tion für ihre reg­ulier­ten Anwendun­gen.

Max­imili­an Mun­sch ist Mit­gründer und Geschäfts­führ­er der Unternehmens­ber­a­tung AMPOWER GmbH & Co. KG. Das Unterneh­men, gegrün­det im Jahr 2017, ist heute ein führendes unab­hängiges Ber­a­tung­shaus auf dem Gebiet der indus­tri­el­len Addit­iven Fer­ti­gung. Das über­geord­nete Ziel ist dabei, sein­en Kun­den Wege aufzuzei­gen, wie mit der 3D-Druck Tech­no­lo­gie Profit erwirtschaftet wer­den kann.

AMPOWER unter­stützt Unterneh­men bei strategis­chen Entscheidun­gen durch die Entwicklung und die Ana­lyse von Markt­szenari­os sow­ie die Erstel­lung von Tech­no­lo­gi­estud­i­en. Auf oper­at­iver Ebene ber­ät AMPOWER bei der Ein­führung Addit­iver Fer­ti­gung durch gez­iel­ten Wis­sensauf­bau sow­ie Iden­ti­fiz­ier­ung und Entwicklung fer­ti­gungsgerechter Bauteile. Zu den weit­er­en Dienstleis­tun­gen gehört der Auf­bau eines Qual­itäts­man­age­ments und die Unter­stützung bei der Qual­i­f­iz­ier­ung intern­er und extern­er Fer­ti­gung­skapazitäten.

AMPOWER zählt heute mehr als 15 der führenden FORTUNE 500 Indus­trieun­terneh­men zu sein­en Kun­den. Das Unterneh­men hat sein­en Sitz in Ham­burg.

Seit 2019 ver­öf­fent­licht das Unterneh­men im AMPOWER Report umfassende Markt­stud­i­en und Tech­no­lo­gie­in­form­a­tion­en. Der Report ist online hier ver­füg­bar.

Den Beitrag von Her­rn Dr. Mun­sch zum Thema „Markt- und Tech­no­lo­gieentwicklung der met­al­lis­chen Addit­iven Fer­ti­gung“ im Rah­men der Webin­ar-Reihe “3D-Druck-Dien­stag — con­nect, dis­cuss, col­lab­or­ate” des 3D-Druck-Net­zwerks in der Met­ro­polre­gion können Sie hier abrufen.

Kon­takt:
Dr. Max­imili­an Mun­sch
E‑Mail: munsch@am-power.de
Tel. +49 40 99999 578

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