Maximilian Munsch, AMPOWER GmbH & Co. KG

Dr. Max­imili­an Mun­sch ist seit 2007 ein pro­fes­sion­eller Anwender von Addit­ive Man­u­fac­tur­ing. In sein­en ersten beru­f­lichen Sta­tion­en erwarb er umfassende Ken­nt­n­isse in der Anwendung met­al­lis­cher Addit­iver Fer­ti­gungs­ver­fahren für med­iz­in­is­che Anwendun­gen. Er war ver­ant­wort­lich für die Install­a­tion und Qual­i­f­iz­ier­ung von 3D-Druck-Produk­tionslini­en, die heute ein­en Umsatz von über 10 Mil­lion­en Euro erwirtschaften, und unter­stützte mehr­ere Implant­ath­er­steller beim Auf­bau der qual­i­f­iz­ier­ten addit­iven Produk­tion für ihre reg­ulier­ten Anwendun­gen.

Max­imili­an Mun­sch ist Mit­gründer und Geschäfts­führ­er der Unternehmens­ber­a­tung AMPOWER GmbH & Co. KG. Das Unterneh­men, gegrün­det im Jahr 2017, ist heute ein führendes unab­hängiges Ber­a­tung­shaus auf dem Gebiet der indus­tri­el­len Addit­iven Fer­ti­gung. Das über­geord­nete Ziel ist dabei, sein­en Kun­den Wege aufzuzei­gen, wie mit der 3D-Druck Tech­no­lo­gie Profit erwirtschaftet wer­den kann.

AMPOWER unter­stützt Unterneh­men bei strategis­chen Entscheidun­gen durch die Entwicklung und die Ana­lyse von Markt­szenari­os sow­ie die Erstel­lung von Tech­no­lo­gi­estud­i­en. Auf oper­at­iver Ebene ber­ät AMPOWER bei der Ein­führung Addit­iver Fer­ti­gung durch gez­iel­ten Wis­sensauf­bau sow­ie Iden­ti­fiz­ier­ung und Entwicklung fer­ti­gungsgerechter Bauteile. Zu den weit­er­en Dienstleis­tun­gen gehört der Auf­bau eines Qual­itäts­man­age­ments und die Unter­stützung bei der Qual­i­f­iz­ier­ung intern­er und extern­er Fer­ti­gung­skapazitäten.

AMPOWER zählt heute mehr als 15 der führenden FORTUNE 500 Indus­trieun­terneh­men zu sein­en Kun­den. Das Unterneh­men hat sein­en Sitz in Ham­burg.

Seit 2019 ver­öf­fent­licht das Unterneh­men im AMPOWER Report umfassende Markt­stud­i­en und Tech­no­lo­gie­in­form­a­tion­en. Der Report ist online hier ver­füg­bar.

Den Beitrag von Her­rn Dr. Mun­sch zum Thema „Markt- und Tech­no­lo­gieentwicklung der met­al­lis­chen Addit­iven Fer­ti­gung“ im Rah­men der Webin­ar-Reihe “3D-Druck-Dien­stag — con­nect, dis­cuss, col­lab­or­ate” des 3D-Druck-Net­zwerks in der Met­ro­polre­gion können Sie hier abrufen.

Kon­takt:
Dr. Max­imili­an Mun­sch
E‑Mail: munsch@am-power.de
Tel. +49 40 99999 578

Jens Groffmann, TÜV NORD

Dipl.-Ing. Jens Groff­mann ver­ant­wor­tet seit 2016 das Thema Addit­ive Man­u­fac­tur­ing bei der TÜV NORD Sys­tems GmbH &Co. KG in Ham­burg.
TÜV NORD ist ein führender tech­nis­cher Dienstleister im Bereich test­ing, inspec­tion & cer­ti­fic­a­tion mit über 14000 Mit­arbeit­ern und rund 1,28 Mrd. Euro Jahresum­satz. Die TÜV NORD Group ist mit ihren Unterneh­men welt­weit tätig.
Im Bereich der Addit­iven Fer­ti­gung umfasst das Dienstleis­tung­sange­bot von TÜV Nord spez­i­elle Prüf­di­enstleis­tun­gen für den indus­tri­el­len 3D-Druck, z. B. die Eigenschafts-charak­ter­is­ier­ung von Metall­pul­vern, die zer­störungs­freie Bauteil­prü­fung oder die Zer­ti­fiz­ier­ung von Indus­triekun­den nach EN 9100, IATF 16949, EN 13445 für die Luftfahrt, den Auto­mobil­bau oder die Med­iz­in­tech­nik.
Gegen­wärtig wer­den neue Dienstleis­tun­gen zum Nach­weis ein­er sta­bi­len und reproduzi­erbar­en addit­iven Seri­en­fer­ti­gung entwick­elt und mit Indus­triekun­den im Rah­men von Pilot­pro­jek­ten intens­iv erprobt. Der TÜV NORD beg­leitet die Nor­mung im 3D-Druck Bereich und ist in den einsch­lä­gigen AM Nor­mungs­gremi­en und Nor­mungs­vorhaben ver­tre­ten.
Jens Groff­mann hat an der Tech­nis­chen Uni­versität Braun­sch­weig Maschinen­bau mit den Schwer­punk­ten Werkstoffe und Fer­ti­gung stud­iert. Von 1996 bis 2009 war er Entwicklungsin­genieur und Pro­jektleit­er in der Auto­mobi­lentwicklung der Firma HONDA Research & Devel­op­ment EUROPE (Deutsch­land) GmbH und hat zahlreiche Forschungs- und Entwicklung­s­pro­jekte für den europäis­chen und inter­na­tionalen Markt ver­ant­wor­tet. Es fol­gte von 2009 bis 2016 eine Man­age­ment­tätigkeit bei der VTG AG, Ham­burg.
Den Beitrag von Her­rn Groff­mann zum Thema „Test­ing, Inspec­tion & Cer­ti­fic­a­tion für den indus­tri­el­len 3D-Druck“ im Rah­men der Webin­ar-Reihe “3D-Druck-Dien­stag — con­nect, dis­cuss, col­lab­or­ate” des 3D-Druck-Net­zwerks in der Met­ro­polre­gion können Sie hier abrufen.
Kon­takt:
Dipl.-Ing. Jens Groff­mann
Pro­jektleit­er Addit­ive Man­u­fac­tur­ing
TÜV NORD Sys­tems GmbH & Co. KG
Tel:   +49 (0) 40 8557–1641
Mobil:  +49 (0)160 888 11 44
Email: jgroffmann@tuev-nord.de

Neues BMWi-Förderprogramm „Digital jetzt“ – 3D-Druck förderfähig

Das neue Zuschuss­pro­gramm „Digit­al Jet­zt – Invest­i­tionsför­der­ung für KMU“ des Bundeswirtschafts­min­is­teri­ums (BMWi) unter­stützt KMU und Handwerks­be­trieb mit 3 bis 499 Mit­arbeit­ern dabei, mehr in digitale Tech­no­lo­gi­en sow­ie in die Qual­i­f­iz­ier­ung ihr­er Beschäftigten zu invest­ier­en.
Es gibt zwei För­der­mod­ule:
  • Modul 1 „Invest­i­tion in digitale Tech­no­lo­gi­en“: Gegen­stand der För­der­ung sind Invest­i­tion­en in konkret zu ben­ennende digitale Tech­no­lo­gi­en (in der Regel Drittleis­tun­gen) und dam­it ver­bundene Prozesse und Imple­men­tier­ungen. Hierzu gehören ins­beson­dere Invest­i­tion­en in Hard- und Soft­ware, welche die interne und externe Vernet­zung der Unterneh­men fördern unter Beach­tung ver­schieden­er Aspekte wie beis­piels­weise daten­getrieben­er Geschäfts­mod­elle, Künst­liche Intel­li­genz, Cloud-Anwendun­gen, Big- Data, Ein­satz von Hard­ware (beis­piels­weise Sen­sorik, 3D-Druck) sow­ie IT-Sich­er­heit und Datens­chutz.
  • Modul 2 „Invest­i­tion in die Qual­i­f­iz­ier­ung der Mit­arbeitenden“: Gegen­stand der För­der­ung sind Invest­i­tion­en in Qual­i­f­iz­ier­ungs­maß­nah­men für die Mit­arbeit­er des geförder­ten Unternehmens im Umgang mit digitalen Tech­no­lo­gi­en. Hierzu gehören ins­beson­dere Qual­i­f­iz­ier­ungen oder Wei­t­er­bildungs­maß­nah­men zur Digitalen Trans­form­a­tion­en, zur Digitalen Strategie, in digitalen Tech­no­lo­gi­en, in IT-Sich­er­heit und Datens­chutz, zu Digitales und agiles Arbeiten oder in digitalen Basiskom­pet­en­zen.
Weit­er Inform­a­tion­en sind auf der Web­seite des BMWi abruf­bar.

 

Neue Webinar-Reihe „3D-Druck-Dienstag“

Freuen Sie sich auf spannende Impulse und Inputs von TÜV NORD Sys­tems, Strata­sys, Ampower, Siemens Digit­al Indus­tries Soft­ware, sim­u­fact engin­eer­ing, myp­rin­too, 3D Print­ing Solu­tions & Con­sult­ing, Qiop­tiq Photon­ics und Vis­iCon­sult X‑ray Sys­tems & Solu­tions.

Die neue Webin­ar-Reihe „3D-Druck-Dien­stag – con­nect, dis­cuss, col­lab­or­ate“ gibt Net­zwerkmit­gliedern und weit­er­en interessier­ten Anwendern und Exper­ten Gele­gen­heit, die 3D-Druck-Play­er in der Met­ro­polre­gion Ham­burg und Ihre 3D-Druck-Akt­iv­itäten kennen­zulernen und sich über neueste Entwicklun­gen aus­zutauschen.

Der „3D-Druck-Dien­stag“ fin­d­et seit 15. Septem­ber 2020 jeden 3. Dien­stag im Mon­at in der Mit­tag­szeit von 13.00 – 14.00 Uhr als Webin­ar statt.

Die The­men und Ein­wahld­aten zu den Ver­an­stal­tun­gen  find­en Sie in der Rub­rik “Ter­mine”.

 

Europa ist bei Patentanmeldungen im 3D-Druck Spitze

Die Zahl der europäis­chen Pat­entan­mel­dun­gen für addit­ive Fer­ti­gung („addit­ive man­u­fac­tur­ing“ – AM) ist zwis­chen 2015 und 2018 um durch­schnit­t­lich 36 Prozent pro Jahr gestie­gen – zehn­mal schneller als die Ges­amtzahl der Pat­entan­mel­dun­gen jähr­lich (3,5 Prozent). Das ist das Ergeb­nis ein­er neuen Stud­ie des Europäis­chen Pat­entamts (EPA).

Laut der Stud­ie mit dem Titel “Pat­ente und addit­ive Fer­ti­gung — Trends bei 3D-Druck-Tech­no­lo­gi­en” steht Europa auf diesem Gebiet an der Spitze: Zwis­chen 2010 und 2018 ging nahezu die Hälfte aller AM-Pat­entan­mel­dun­gen beim EPA auf das Konto europäis­cher Unterneh­men und Erfind­er.

Aus der Stud­ie geht her­vor, dass 47 Prozent (7.863) aller AM-Erfind­un­gen, für die im Zeitraum 2010 bis 2018 Pat­entan­mel­dun­gen beim EPA eingereicht worden sind, auf europäis­che Länder ent­fal­len. Euro­pas führende Pos­i­tion ist vor allem auf den Beitrag Deutsch­lands zurück­zuführen, das für 19 Prozent (3.155) aller AM-Anmel­dun­gen ver­ant­wort­lich zeich­net. Aber auch Span­i­en, Bel­gi­en, das Ver­ein­igte Königreich, die Sch­weiz und die Nieder­lande zei­gen eine starke Spezi­al­is­ier­ung in diesem Bereich. Im welt­weiten Ver­gleich sind mit 35 % (5.747) der Anmel­dun­gen jedoch die USA das Top-Herkun­fts­land.

Die größte Nachfrage nach Pat­en­ten für addit­ive Fer­ti­gungs­ver­fahren (4 018 Anmel­dun­gen) verzeich­net seit 2010 der Gesund­heitssek­t­or, gefol­gt von Ener­gie und Verkehr (2 001 bzw. 961 Anmel­dun­gen). Ein stark steigendes Anmeldeau­fkom­men ist fern­er bei Indus­triew­erkzeu­gen, in der Elektronik, im Bauwesen, bei Kon­sumgütern und sog­ar in der Lebens­mit­tel­branche zu beo­bacht­en.

Diese Branchen­viel­falt spiegelt sich auch im Pro­fil der größten Anmeld­er beim EPA wider. Wie die Ana­lyse zeigt, wur­den rund 30 Prozent (6.548) aller AM-Pat­entan­mel­dun­gen zwis­chen 2000 und 2018 von 25 Unterneh­men eingereicht. Ange­führt wird da Rank­ing von Unterneh­men so unter­schied­lich­er Branchen wie Trans­port, Chemie und Pharma, IT, Elektronik, Bild­verarbei­tung und Kon­sumgüter sow­ie 3D-Druck selbst (Strata­sys, 3D Sys­tems, EOS) von den US-Fir­men Gen­er­al Elec­tric und United Tech­no­lo­gies sow­ie dem deutschen Siemens-Konzern auf dem drit­ten Platz.

Die Stud­ie zeigt fern­er, dass zwar zwei Drit­tel der Pat­entan­mel­dun­gen für AM-Tech­no­lo­gi­en von sehr großen Unterneh­men eingereicht wur­den. 10 Prozent (2.148) stam­mten aber aus Unterneh­men mit 15 bis 1 000 Beschäftigten, 12 Prozent (2 584) von Ein­zel­erfind­ern und klein­en Unterneh­men mit weni­ger als 15 Beschäftigten sow­ie 11 Prozent (2 448) von Uni­versitäten, Kranken­häusern und öffent­lichen Forschung­sein­rich­tun­gen. Diese drei Kat­egori­en sind somit auch als wichtige Akteure der AM-Innov­a­tions­land­schaft anzuse­hen.

Eine Zusam­men­fas­sung der wichtig­sten Ergeb­n­isse der eng­lischs­prac­hi­gen Stud­ie ist auch in deutscher Sprache ver­füg­bar.

Quelle: EPA

 

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